Samstag, 23. März 2013

Kondalilla Falls

Ich bins wieder,

Studentenalltag hin oder her, machmal sollte man sich einfach eine Auszeit nehmen, schließlich ist man hier ja in Australien, einem der schönsten Plätze dieser Erde. Also tat ich das auch am Samstag, wenn auch eher spontan.

Samstag morgen war Surflesson. Die habe ich ganz bewusst genommen, da ich mir, nachdem ich die Woche fast nur in der Bibliothek verbracht habe, am Wochenende einen Tag etwas gönnen wollte. Die Surflesson lief super, jede zweite Welle bin ich gestanden und bin das erste mal auch ohne Hilfe in die Welle hineingekommen. Es ist ein klasse Gefühl, wenn man auf dem Board paddelt und auf einmal kommt die Welle und beschleunigt einen. Das Wetter war auch klasse. Anschließend bin ich in die Sunshine Plaza um einige Einkäufe zu erledigen, als mich Christian anrief und mir vorschlug, zu den Kondalilla Waterfalls zu gehen. Ich war ja eh mehr oder weniger noch in meinen Surfklamotten und so holte er mich einige Zeit später an der Plaza ab. Zusammen mit Sam, einer Kanadierin machten wir uns mit dem Auto auf die etwa halbstündige Fahrt zum Kondalilla National Park. Ich dachte "Ja, das wird jetzt so ein Wasserfall sein bei dem man unten im Felspool ein bisschen baden kann". Weit gefehlt- ich fühlte mich wie im Dschungelcamp von RTL, bloß ohne die nervigen "Promis".
Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass mein Schuhwerk aus Flip Flops bestand, die mehr oder weniger kaputt waren. Aber der Reihe nach: Wir laufen also in den Park und die ca. 1km lange Strecke zu den ersten Wasserfällen und einem Felspool, in dem man schwimmen konnte. Währenddessen sind wir auch einer kleinen Schlange begegnet, die unseren Weg kreuzte... nicht die letzte Begegnung mit einem Tier an diesem Tag. Die Aussicht, die wir auf dem Weg zu diesen Felspools hatten war atemberaubend. Ihr seht sie auf dem zweiten Bild. Regenwald so weit das Auge reicht. An den Wasserfällen machten wir dann einige Ftos und entschieden uns dann zu dem großen, 80 Meter Wasserfall zu gehen. Das gab meinen Flip Flops zwar den Rest aber lustig wars allemal. Erst auf dem Weg nach unten zum großen Wasserfall sahen wir, wo wir eigentlich gestanden haben um Fotos zu machen: Direkt am Abgrund dieses riesigen Wasserfalls, von oben kam einem das gar nicht so hoch vor. Insgesamt bin ich mit meinen Flipflops ca. 3 km durch die Botanik gestapft und war danach fix und fertig. War ein tolles Training in toller Atmosphäre.
Als wir beinahe am Parkplatz angekommen waren, die zweite Begegnung mit der hiesigen Fauna: ein etwa 1 Meter langer Varan kreuzte unseren Weg. Christian hat ihn dann mit der Kamera verfolgt und hat ein tolles Video gemacht, irgendwann ist er dann aber wieder im Wald verschwunden.
Das haben wir dann auch gemacht und sind zum Abschluss des Tages noch in Mooloolaba etwas essen gegangen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen